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Hillers Nacht der Weltreligionen am 15.05.2010 in München
Musikalische Nacht der Weltreligionen am 15. Mai
Gemeinsam mit dem Kirchentag, dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Nürnberger Festival Musica Sacra International findet im Rahmen des Ökumenischen Kirchentags am Samstag, den 15. Mai in allen Veranstaltungssälen des Gasteig Kulturzentrums (Rosenheimer Straße 5) eine "Musikalische Nacht der Weltreligionen" statt. Von 20 bis 24 Uhr wird der Dialog zwischen den Religionen musikalisch beleuchtet. Ergänzend finden Lesungen und Filmvorträge statt.
Unter anderem sind der indonesische Kinderchor "Cordana" mit muslimischen und hinduistischen Gesängen, jüdische Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts mit den "Collegium Singers", orthodoxe geistliche Chormusik mit dem "Oreya Chor", tibetische Gesänge sowie ein Konzert des Münchener Kammerorchesters und der "Rabih Abou-Khalil Group" zu hören. Verschiedene Auftritte werden von Tanzaufführungen begleitet. Der Schauspieler Dirk Ossig, Ensemblemitglied des Residenztheaters liest, mit musikalischer Unterstützung von Julian Riem am Klavier, im Kleinen Konzertsaal Texte aus religiösen Schriften sowie von Hermann Hesse, Rilke, Morgenstern, Brecht und Nietzsche. Der Film "Auf Buddhas Pfaden zur Erleuchtung - Musikliturgie der japanischen Shingon-Mönche" wird stündlich im Vortragssaal der Bibliothek gezeigt. Alle Interpreten und Interpretinnen treten mit ihrem Programm zwei mal am Abend auf.
CAPELLA SISTINA
Zum Mozartfest
Wilfried Hiller (*1941) Cappella Sistina. Römische Fresken für Orchester, Sopran und Quartetto lontano
Auftragskomposition des Philharmonischen Orchesters Augsburg
Leopold Mozart (17191787) Konzert für Trompete und Orchester in D-Dur
Olivier Messiaen (19081992) Un Sourire (1989)
Wolfgang Amadeus Mozart (17561791) Sinfonie in C-Dur KV 551 Jupiter-Sinfonie (1788)
Wohin man auch blickt, welche Partiturseite des 7. Sinfoniekonzertes man auch aufschlägt: Augsburger Spuren allüberall, vor allem natürlich: rund um Wolfgang Amadeus Mozart. Und noch etwas vereint zumindest drei der gespielten Werke: Mit Wilfried Hillers neuem Werk - inspiriert durch die Sixtinische Kapelle in Rom , mit Mozarts Jupiter-Sinfonie und Messiaens Un sourire ist man dem Himmel ziemlich nahe. Messiaens letztes, zu seinen Lebzeiten uraufgeführtes Orchesterwerk ist als Hommage an Mozart zu dessen 200. Todestag im Jahr 1991 entstanden. Bei aller Erdenschwere, bei allem Leid und aller Tragik habe Mozart sich stets ein geradezu himmlisches Lächeln bewahrt, so Messiaen. Dieses Lächeln hat auch in Mozarts letztes und größtes Orchesterwerk Eingang gefunden, das vielleicht aus genau diesem Grund von der Nachwelt mit dem Namen des antiken Göttervaters bedacht wurde. Ob Mozart diese Heiterkeit, diese Erdenferne schon bei seinen ersten Italien-Besuchen in sich aufgesogen hat? Damals, als er als Kind sicherlich die wunderbaren Fresken Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle bewunderte, während er zum ersten Mal das berühmte, genauso schwerelose Miserere des Italieners Gregorio Allegri hörte? Dazwischen aber, damit der Zuhörer nicht ganz abhebt: Leopold Mozarts des großen Augsburger Sohnes fröhliches, virtuoses, bodenhaftendes Trompetenkonzert!
N.N., Sopran | Wolfgang Bauer, Trompete | Kevin John Edusei, Dirigent
Leider ist es vorübergehend nicht möglich, online Tickets für dieses Konzert zu kaufen.
Montag 10.05.2010, 20:00, Stadthalle Gersthofen
Weitere Termine:
Mo 10.05.10 · Di 11.05.10
"Der Sohn des Zimmermanns" auf BR Klassik
Sendehinweis - Ostermontag, Bayern Klassik 20:05 Uhr
Am 16. März fand im Würzburger Dom die Uraufführung des Geistlichen Spiels "Der Sohn des Zimmermanns - Szenen aus dem Neuen Testament" von Wilfried Hiller statt. Nicht "Der Sohn Gottes" heißt Hillers Werk über Jesus, sondern "Der Sohn des Zimmermanns". Das ist eine ganz neue, ungewöhnliche Perspektive: Jesus als Mensch, nicht als Messias. Der besondere Kunstgriff dabei: Jesus selbst erscheint gar nicht als handelnde Person.
So ergibt sich zwar ein indirektes, aber äußerst vielschichtiges Bild Jesu: wie ihn seine Freunde und Zeitgenossen sahen, wie ihn die Verfasser des Neuen Testaments sahen, wie wir ihn heute sehen. Und dann gibt es noch die Ebene der Musik: Da sind Viola d'amore und Bratschen als Stimme Jesu, da ist die Klarinette, die uns mit ihren Anklängen an Klezmer-Musik in Erinnerung ruft, dass Jesus sich als gläubiger Jude verstanden hat, da sind aber auch die farbigen Perkussionsinstrumente aus allen Teilen der Welt - sie stehen für den universellen Jesus, dessen Botschaft in allen Himmelsrichtungen weiterwirkt.
Uraufführung Wilfried Hiller: "Der Sohn des Zimmermanns"
Szenen aus dem Neuen Testament
Text: Winfried Böhm
Musikdramaturgische Mitarbeit: Elisabet Woska
Der Versucher - Heidi Elisabeth Meier
Maria Magdalena - Ann-Katrin Naidu
Gustavo Martin Sanchez, Sebastian Schäfer, Markus Zapp und andere
Oliver Klenck, Klarinette
Julia Rebekka Adler, Viola damore
Georg Glasl, Diskant-Zither
Birgit Stolzenburg, Hackbrett
Ein Schlagzeugquartett
Ein Harfenquartett
Ein Violenorchester
Würzburger Domchor
Leitung: Domkapellmeister Martin Berger
Aufnahme vom 16./17. März 2010 im Würzburger Dom
SOHN DES ZIMMERMANNS
Wilfried Hiller
Oratorium nach Szenen aus dem Neuen Testament
Heidi Elisabeth Meier (Versuchung)
Ann-Katrin Naidoo (Maria Magdalena)
Würzburger Domchor
Jugendkantorei am Würzburger Dom,
Mädchenkantorei (A) am Würzburger Dom,
Winfried Böhm, Libretto
Elisabet Woska, musikdramaturgische Mitarbeit
Domkapellmeister Prof. Martin Berger, Leitung
Wilfried Hiller gehört zu den interessantesten zeitgenössischen Komponistenpersönlichkeiten, die sich mit geistlichen Themen auseinandersetzen. Mit der Uraufführung seines großen Oratoriums Der Sohn des Zimmermanns findet nach 20 Jahren wieder eine Erstaufführung eines Oratoriums am Würzburger Dom statt, die bereits jetzt überregional Beachtung findet. Entsprechend dem Hoffnungsgedanken der Johannesapokalypse nimmt Hiller Jesus Christus als die fleischgewordene Hoffnung in den Blick. Er beleuchtet musikalisch in 9 Szenen aus dem Neuen Testament sein Leben und seine Wirkung auf die Menschen damals und in unserer Zeit.
Mit über 200 Mitwirkenden an unterschiedlichen Orten des Domes wird die Würzburger Kathedrale in all ihren Klangfacetten erlebbar.
Das Werk wurde in Auftrag gegeben und gefördert von der Abbé-Vogler-Musikstiftung Würzburg unter der damaligen Vorstandschaft von Weihbischof Helmut Bauer und Finanzdirektor Dr. Dr. h. c. Adolf Bauer.
Uraufführung am Dienstag, 16.03.2010, 19:30 Uhr.
DER JOSA MIT DER ZAUBERFIEDEL
Neu bei Schott Music erschienen.
Der Josa mit der Zauberfiedel die Neuauflage einer zauberhaften Kindergeschichte! Hörbuch-CD mit Elisabeth Woska (Erzählerin), Manuel Druminski (Violine), Wilfried Hiller (Klavier), Martin Ruhland (Schlagwerk&Glasharfe) und Dorothee Binding (Querflöte) - und den wunderbaren Zeichnungen von Janosch!
Der alte Köhler Jeromir und sein Sohn Josa sind eigentlich die glücklichsten Menschen auf der Welt, wenn da nicht dieses eine Problem wäre: Josa ist der kleinste und schwächlichste Köhlersohn, den man je gesehen hat.
Eines Tages bekommt Josa eine Zaubergeige geschenkt. Eine Geige, die jeden Zuhörer entweder groß und stark oder aber ganz klein machen kann. Und mit dieser Geige macht sich Josa auf den Weg zum Mond. Unterwegs begegnen ihm viele Menschen, denen er dank seiner Geige helfen kann. Er schafft es sogar, den gierigen König und seine Reiter zu besiegen. Tapfer zieht der kleine Josa immer weiter, bis er schließlich ans Ende der Welt gelangt. Hier kann er für den Mond spielen, der daraufhin mal kleiner und mal größer wird. Dies sieht auch der alte Jeromir und weiß, dass kein anderer als Josa ein solches Wunder zu vollbringen vermag
32 Seiten mit CD
durchgehend vierfarbig illustriert - Hardcover
19,95 [D] / sFr 33,90* / 20,60 [A]
ISBN 978-3-7957-0711-8 (ED 20852)
MUSIK UND ASTRONOMIE
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2009 zum "Jahr der Astronomie" erklärt. Dies ist ein Anlass, sich mit den Einflüssen der Planeten und Sterne auf Komponisten der letzten 350 Jahre zu beschäftigen. Wilfried Hiller öffnet in 5 Vorträgen den Blick auf die Musik des Nachthimmels.
9. 11.09 - VOM NACHT-RAGA ZUR HARMONIE DER WELT
Traditionelle indische Musik und Planeten auf der Opernbühne und im Konzertsaal
16.11.09 - O FORTUNA
Von Bibers Mysterien-Sonaten zu Orffs Märchenoper "Der Mond"
23.11.09 - PRÄLUDIEN UND FUGEN FÜR JEDE STUNDE DES TAGES
Musik von Bach, Chopin, Debussy, Schostakowitsch und Schtschedrin
30.11.09 - MIKROKOSMOS - MAKROKOSMOS
Klänge der Nacht von Bartók, Messiaen, Koechlin und Crumb
07.12.09 - "OH DU MEIN HOLDER ABENDSTERN"
Sternenmusik von Wagner, Liszt, Satie, Hiller und Xenakis
Beginn jeweils 20:00 Uhr
Gasteig München, Rosenheimer Strasse 5, Raum 3.140
Karten zu EUR 6,- an der Abendkasse
DAS TRAUMFRESSERCHEN AN DER WIENER STAATSOPER
Die Wiener Staatsoper hat die erfolgreiche Kinderoper in der Inszenierung von Michael Sturminger wieder in ihr Programm aufgenommen. Seit der Premiere 1999 gab es nicht eine nicht ausverkaufte Vorstellung. In jeder Aufführungsserie mußten bisher Zusatzvorstellungen eingeschoben werden. Wer also eine ideale Unterhaltung für seine Kinder, Enkel oder Schüler sucht, sollte die Gelegenheit beim Schopf packen.
UNENDLICHE GESCHICHTE IN GARMISCH
Das Theaterstück "Die unendliche Geschichte", zu dem Wilfried Hiller die Bühnenmusik schrieb, und das in Garmisch-Partenkirchen mit großer Medien- und Zuschauerresonanz gefeiert wurde, geht 2010 in die zweite Runde. Vorab gibt es Ausschnitte der Produktion live am 12.11.2009 im Rahmen eines Konzerts zu Michael Endes Geburtstag zu sehen.
CD-PRODUKTION JOSA MIT DER ZAUBERFIEDEL
Am 30.08.09 wurden die Studioaufnahmen für eine Neuauflage Hillers bekannten Kinderstücks "Der Josa mit der Zauberfiedel" im Tonstudio Kraus am Wörthsee beendet. Auf der CD, die demnächst erscheint, ist neben Wilfried Hiller am Klavier auch Elisabet Woska als Sprecherin, Manuel Druminski an der Violine, Martin Ruhland am Schlagwerk und Dorothee Binding an der Flöte zu hören.
UNENDLICHE GESCHICHTE IN GARMISCH II
Hören Sie einen Beitrag des Bayerischen Rundfunks zur Premiere des Theaterstücks "Die unendliche Geschichte", welches zur Zeit in Garmisch-Partenkirchen aufgeführt wird...
